Bibel-Kanal – Das christliche Radio – Gottes Segen – Blessings upon you! Gemeinsam christliches Radio hören leicht gemacht! Wer war Charlotte Reiniger (Lotte Reiniger)? | BIBEL-KANAL – Das christliche-zeitgenössische WebRadio – Gottes Segen – Blessings upon you!
Gemeinsam christliches Radio hören leicht gemacht! Mein großes Bibel-Wimmelbuch von Jesus Geschichten aus dem Neuen Testament mit detailreichen Illustrationen Flüchtlinge holen an evangelischer Schule Realschulabschluss nach Ehrenpromotion von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung DreamHack Leipzig erreicht nächstes Level Erstausstattung für Flüchtlingsbaby gesucht Auch Christen spielen gern, Ticketverkauf startet: „Die Zukunft spielt“ auf dem gamescom congress 2016 Losungen und Lehrtext für Donnerstag, 23.6.2016 Sommeranfang 2016: 21. Juni 2016 auf der Nordhalbkugel Stadiongottesdienst zur EM: Europa nicht leichtfertig aufs Spiel setzen Neue Starankündigung: GERMAN COMIC CON: Christopher Lamert GERMAN COMIC CON 2016 – Christen und Cosplay? Wir sagen JA! Auftakt der neuen Synode: Wahlen und Hintergrundzahlen Brockenwirt Hans Steinhoff tot Haben alle den gleichen Gott? Wer war Charlotte Reiniger (Lotte Reiniger)? DGB und Kirchen in Rheinland-Pfalz setzen sich für den Sonntagsschutz ein, 125 Jahre Verbot der Sonntagsarbeit Streit um Integrationspflicht, Politiker und Flüchtlinge diskutieren über das neue Integrationsgesetz Rheinland-Pfalz-Tag: Evangelische Kirche startet mit viel Licht und fliegender Leinwand Zwölfte Synode startet: Zwischen Wahlen und Weltgeschehen, Neue Kirchensynode tagt ab Donnerstag in Frankfurt am Main 1. Juni, Internationaler Kindertag, Weltkindertag, Iternationaler Tag des Kindes Für immer (mit text) – Linus Kraus – Forever PurPurDom auf Hessentg 8. Jugendkirchentag in Offenbach am Donnerstag eröffnet Good Days 2016 – der Countdown läuft! 8. Jugendkirchentag Offenbach… 22.-26. Mai 2016 – Die Umfrage Politik soll „Miteinander in Verschiedenheit“ stärken KanaWormz – Das Bandprojekt mit Starhintergrund GERMAN COMIC CON 2016, Dortmund! – Hollywood meets Ruhrpott – Erlebt eure Stars hautnah „Herz und Stimme“ der Bibelgalerie Meersburg gewürdigt Johannistag (auch Johanni, Johannestag) Offenbach, Evangelisches Treffen zwischen tiefem Glauben und Hochseilgarten Jugendkirchentag im Zeichen der Offenheit beendet Wir wünschen Ihnen gesegnete Pfingsten Solidarität mit den Jugendlichen im Osten Europas“ Christi Himmelfahrt 5. Mai 2016 – Chisti Himmelfahrt, Feiertag, doch welche Bedeutung hat dieser Tag? Lesen lernen mit der Bibel in Indonesien Michael Holm & Christian Anders „Frieden fängt im Herzen an“ (HD) Lobpreis und Anbetung im Bibel-Kanal, dem Lobpreis Kanal Engagement für Christen im Nahen Osten Badische Landessynode: Deutsche Bibelgesellschaft überreicht Lukasevangelium in arabischer Sprache Camelia Japonica – Kamelie – Der Frühling bringt die ersten Blüten Montag, ein Tag mir vielen Bedeutungen Komplette Bibel jetzt in 563 Sprachen übersetzt nach richten – Gespräch mit Gott – Tjorben Eckermann – Ralph Ruthe „Selfie von Gott“ – Abschlussfest in Essen Gott stärke Dich – Wir sind bei DIR DIE WANDLUNG: Oliver Schalk, Neonazi, Punk und Hooligan, Gewalt, Drogen und heute Kinderpastor in Berlin Gott in Berlin… WOW…. Jesus finden – Gott finden Die Bibel – Übersetzung für Kinder 7 Das Lukas-Evangelium für Jungen und Mädchen ab acht Jahren 7. April Weltgesundheitstag – 2016 Thema Diabetes Pfingstjugendtreffen Aidlingen 2016 Neugierig auf biblische Geschichten Die Bibel bleibt gedruckt und im Netz ein Bestseller Geschichten aus der Bibel illustriert und neu erzählt Ostertage voller Symbolik (Erzbistum Köln) Osterfeuer – Ein alter überlieferter Brauch Syrien: „Ein neues Volk ist geboren“ Unser Bibel-Kanal ist wieder online Impressum – NEU
Charlotte Reiniger, Lotte Reiniger

Wer war Charlotte Reiniger (Lotte Reiniger)?

Charlotte Reiniger,
Lotte Reiniger[/caption]Charlotte Reiniger,
Lotte Reiniger[/caption]Lotte Reiniger (*2 Juni 1899 in Berlin-Charlottenburg: † 19. Juni 1981 in Dettehausen, eigentlich Charlotte Reiniger) war eine deutsche Scherenschneiderin, Silhouetten-Annimationsfilmerin und Buchautorin.

Charlotte Reiniger wuchs in einem bürgerlichen Milieu in Charlottenburg auf. Die chinesische Kunst des Silhouettenpuppenspiels faszinierte sie. Sie fertigte ihr erstes Puppentheater an, dessen Zuschauer ihre Familie und Freunde waren.

Als Jugendliche fand sie die Liebe zum Film. Anfänglich beeindruckten sie Georges Méliès und dessen Spezialeffekte. Dann entdeckte sie die Filme von Paul Wegener (Schauspieler und Regisseur), der sie anregte, am Deutschen Theater in Berlin bei Max ReinhardtSchauspielunterricht zu nehmen. Paul Wegener brachte sie auch an das Institut für Kulturforschung. Dort lernte sie ihren späteren MannCarl Koch kennen, den sie am 6. Dezember 1921 heiratete. Mit Das Ornament des verliebten Herzens entstand schon 1919 ihr erstes Filmwerk. Ihre Animation mit Silhouetten fotografierte sie auf einem selbstgebauten Tisch.

Eine Glasplatte wird von unten beleuchtet, darauf werden die aus schwarzer Pappe geschnittenen und beweglichen Figuren gelegt. Eine oberhalb des Tisches angebrachte Kamera fotografiert die Szene. Die frühen Stummfilme verlangten 16 Aufnahmen je Sekunde.

In seinen Film Der verlorene Schatten (1921) baute Paul Wegener Trickfilmteile von Lotte Reiniger ein. Dann kamen Werbefilme für Julius Pinschewer und Märchenverfilmungen wie Aschenputtel (1922) und Der gestiefelte Kater (1934). 1923 begannen Lotte Reiniger, Carl Koch, Walter Ruttmann und Berthold Bartosch mit dem Projekt des ersten abendfüllenden Silhouetten-Animationsfilms Die Abenteuer des Prinzen Achmed, der wohl zu ihren bekanntesten Produktionen gehörte. Großzügige finanzielle Unterstützung erfuhren sie von dem jüdischen Bankier Louis Hagen. Nach 300.000 Einzelaufnahmen war der Film 1926 fertiggestellt. Für den nächsten gemeinsamen Film Dr. Doolittle und seine Tiere (1928) arbeiteten als Komponisten Paul Dessau,Kurt Weill und Paul Hindemith mit. Weitere musikalische Filme wie Harlekin (1931), Carmen (1933) und Papageno (1935) folgten.

Zu den Bekannten des Ehepaars Reiniger und Koch gehörte auch das Verleger-Ehepaar Else und Günther Wasmuth. Wasmut gab den Film als Buch heraus.

In den 1920er-Jahren lernte sie dann auch u.a. László Moholy-Nagy, Karl Schmidt-Rottluff, Carl Zuckmayer, Hans Sahl, Fritz Lang und Georg Wilhelm Pabst kennen. Für letzteren stellte sie Trickfilmsequenzen für den Realfilm Don Quichotte (1933) her.

Reiniger war Teil der Literaturszene um Bertolt Brecht, der ein Stück Der Kaffeesackschmeißer mit einer Trickszene plante. Bedingt durch die politischen Veränderungen nach 1933 konnte es nie realisiert werden.

Wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und auch, weil sie mit vielen Juden befreundet waren, entschlossen sich Carl Koch und Lotte Reiniger mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, Deutschland zu verlassen. 1935 gingen sie zunächst nach London. Da sie keine Daueraufenthaltsgenehmigungen erhielten, reisten sie 1943 weiter, mit Stationen in Paris und Rom. Auch hier hatten sie engen Kontakt zu anderen Künstlern.

Mehrere Kapitel von Hugh Loftings Doktor Dolittle und seine Tiere entstanden auf der Grundlage von Loftings eigenen Zeichnungen. Lotte Reiniger stand mit dem Autor in Kontakt. Nach den drei Kurzfilmen Die Reise nach Afrika, Dr. Dolittle in Gefahr sowie In der Höhle des Löwen, stand Geldmangel weiteren Arbeiten entgegen.

Igor Fjodorowitsch Strawinski erlaubte Lotte Reiniger, ein Stück aus seiner Pulcinella-Suite als musikalischen Hintergrund für einen Silhouettenfilm zu verwenden, und Benjamin Britten schrieb sogar für The Tocher (1936) die Filmmusik. Weitere Kontakte ermöglichten Lotte Reiniger und ihrem Mann die Zusammenarbeit mit Jean Renoir an dem Film La Marseillaise (1937) sowie mit Luchino Visconti.

Nach 1943 saßen sie in Berlin fest und überlebten dort das Ende der NS-Zeit. Doch mit dessen Ende kam erst einmal auch das Ende der Filmarbeit für Lotte Reiniger.

Von 1945 bis 1948 arbeitete Lotte Reiniger daher für die Berliner Schattenbühne. So entstanden in Zusammenarbeit mit ihrer Freundin Elsbeth Schulz die Märchen Brüderchen und Schwesterchen, Gestiefelter Kater und Dornröschen.

1949 übersiedelte dann das Ehepaar nach London in den Vorort New Barnet. In den folgenden Jahren entstanden Filme für die BBC. Herausragend waren dabei die Verfilmungen von Märchen der Brüder Grimm, Hans Christian Andersen und der Geschichten aus Tausendundeine Nacht in Silhouettentechnik. Für ihren Film Das tapfere Schneiderlein gewann sie auf der Biennale in Venedig 1954 (andere Quellen 1955) den ‚Silbernen Delphin’ (1. Preis für Kurzfilme). Des Weiteren prägte Lotte Reiniger mit ihren Illustrationen zu einer Neuausgabe der Artus-Saga das englische Lesepublikum. Für Theater in Glasgow und Coventry entstanden zu der Zeit noch Silhouetten-Kurzfilme. 1955 gestaltete sie ihren ersten Silhouettenfilm mit farbigem Hintergrund.

1963 endete die Lebens- und Arbeitspartnerschaft von Lotte Reiniger und Carl Koch durch dessen Tod.

Im Jahre 1971 widmete sie ihr Interesse Wolfgang Amadeus Mozart. In einem Zyklus von 140 Scherenschnitten setzte sie Motive und Szene aus Opern wie Così fan tutte, Don Giovanni, Figaros Hochzeit und Die Zauberflöte (1973) um.

Nach ihrem Tod am 19. Juni 1981 wurde sie zusammen mit der Urne ihres Mannes in Dettenhausen beigesetzt.

An Ehrungen erhielt sie 1972 das Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film und 1979 das Große Bundesverdienstkreuz. 2014 wurde sie mit einem Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin geehrt. Am 17. November 2014 wurde an ihrem Geburtshaus, Berlin-Charlottenburg, Knesebeckstraße 11, eine Berliner Gedenktafel

Ihre Werke:

1916: Rübezahls Hochzeit (Titelsilhouetten)
1918: Der Rattenfänger (Titelsilhouetten)
1918: Der fremde Fürst
1919: Das Ornament des verliebten Herzens (Kurz-Animationsfilm)
1920: Der fliegende Koffer (Kurz-Animationsfilm)
1921: Der verlorene Schatten (Titelsilhouetten)
1922: Aschenputtel (Kurz-Animationsfilm)
1926: Die Abenteuer des Prinzen Achmed (Animationsfilm)
1928: Doktor Dolittle und seine Tiere (Kurz-Animationsfilm)
1930: Zehn Minuten Mozart (Kurz-Animationsfilm)
1931: Harlekin
1932: Sissi (Kurz-Animationsfilm)
1933: Don Quichotte (Spielfilm)
1933: Das rollende Rad (Kurz-Animationsfilm)
1933: Carmen
1934: Der kleine Schornsteinfeger (Kurz-Animationsfilm)
1934: Der Graf von Carabas (Kurz-Animationsfilm)
1934: Das gestohlene Herz (Kurz-Animationsfilm)
1935: Papageno (Kurz-Animationsfilm)
1935: Galathea (Kurz-Animationsfilm)
1952: Der Froschkönig
1954: Der Heuschreck und die Ameise (Kurz-Animationsfilm)
1954: Das tapfere Schneiderlein (Kurz-Animationsfilm)
1954: The Sleeping Beauty (Kurz-Animationsfilm)

Drehbuch
1942: Una signora dell Ovest

Schriften
Lebende Schatten. Kunst und Technik des Silhouettenfilms. In: Edmund Bucher, Albrecht Kindt (Hrsg.): Film-Photos wie noch nie. Kindt & Bucher Verlag GmbH, Gießen 1929,
enthüllt.
(Wikipedia)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

seit 2013 Bibel-Kanal
Social Media Icons Powered by Acurax Social Profile Design Experts
Visit Us On TwitterVisit Us On Facebook